Integration bei bb-net

Unser aktiver Beitrag für Flüchtlinge in Deutschland

Ein erfolgreiches, wachsendes Unternehmen trägt Verantwortung. Gegenüber Kunden und Partnern, den eigenen Mitarbeitern und auch der Gesellschaft. Bb-net unterstützt in der Region geflüchtete Menschen um diese durch Praktika und Beschäftigung aktiv zu integrieren und in der Arbeitswelt einzugliedern.

Bereits seit Anfang 2016 arbeitet das Unternehmen eng mit dem bfz Schweinfurt und Kolping Mainfranken zusammen und ermöglicht Flüchtlingen, das deutsche Ausbildungs- und Beschäftigungssystem kennen zu lernen um sich dadurch besser in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Seit Anfang 2018 ist der Schweinfurter IT Aufbereiter auch Mitglied im Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ des deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V., kurz DIHK. Aktiv wird dieses durch insgesamt 1661 Unternehmen vertreten und seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. Das Netzwerk unterstützt Betriebe aller Größen, Branchen und Regionen, die geflüchtete Menschen beschäftigten oder sich ehrenamtlich engagieren wollen.

„Die Kooperationspartner Berufsschulzentrum Alfons Goppel und das bfz Schweinfurt haben eine gemeinsame, wichtige Aufgabe, […] welche ohne die tolle Unterstützung von modernen, aufgeschlossenen Praktikumsbetrieben wie bb-net unmöglich wäre“, erklärt Sozialpädagogin Galina Hammer vom bfz Schweinfurt.

Bis heute waren 8 Einwanderer von verschiedenen Trägern über mehrere Monate bei bb-net beschäftigt. Sie wurden in den Bereichen Fertigung, Logistik und Technik eingesetzt. Anfängliche Sprachbarrieren wurden durch die gemeinsame, tägliche Arbeitspraxis überwunden und nach und nach abgebaut. Durch technische Vorkenntnisse und Fertigkeiten, sowie die hohe Lernbereitschaft konnten die Migranten nach intensiver Einarbeitung komplett eigenverantwortlich arbeiten.

„Während des Praktikums bei bb-net lernen unsere Schüler das ganze Spektrum beruflicher Handlungskompetenz kennen. Die erworbenen Grundkenntnisse stärken die Persönlichkeit und wecken die Offenheit für neue Lernimpulse bei jungen Flüchtlingen. Als gutes Beispiel kann ich meinen Schüler Omar M. nennen. In Verbindung mit praktischen Tätigkeiten hat Omar seine berufsbezogenen Sprachkenntnisse erweitert und macht zurzeit eine Ausbildung zum Elektroniker“, so Hammer.

Aktuell unterstützen Khaled Benmoumene und Jwan Majid vom Kolping Mainfranken das Team von bb-net in der technischen Aufbereitung. Die beiden jungen Männer stammen aus Syrien und sind seit Ende 2015 in Deutschland. Beide sind als Langzeitpraktikanten für 6 Monate bei bb-net beschäftigt.

Michael Bleicher, Geschäftsführer der bb-net erklärt: „Neben der Arbeit selbst spielen natürlich auch andere Aspekte eine wichtige Rolle, an die man bei einer ernstgemeinten Integration denken muss. Religiöse und kulturelle Unterschiede sind zu verstehen und in Teilbereichen zu unterstützen. Wir haben in unserem Unternehmen die Möglichkeit geschaffen, dass Sie z.B. ihre Gebete aufgrund ihrer religiösen Überzeugung ausüben können.“

Auch in den Pausen und bei Events außerhalb der Arbeitszeiten sind die Einwanderer voll in das Team von bb-net integriert und können soziale Kontakte knüpfen.

„Eine der großen Stärken unseres Unternehmens ist die Offenheit für Neues, sowohl in Form von Ideen, Mitarbeitern und Mentalitäten. Deswegen ist grundsätzlich jeder, unabhängig von seiner Herkunft und Vergangenheit, bei bb-net herzlich willkommen. In den meisten Fällen nehmen wir genauso viel positive Erfahrung mit, wie die eingewanderte Person“, so Bleicher.

Aufgrund der gewonnenen Erfahrungen kann das Schweinfurter Traditionsunternehmen nur jedem Unternehmer raten, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv den Herausforderungen für Deutschland zu stellen. Es lohnt sich.

Weitere Informationen für Interessierte finden sich auf der Webseite des Netzwerks unter: www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de