Neue KRIEG WORKFLEX Arbeitsplätze

krieg-online.de stellt bb-net als Praxisbeispiel vor

Seit mehr als zwei Jahrzehnten werden bei der BB-net Media GmbH Geräte aus den Produktsparten Notebooks, PC-Systeme, TFT-Displays, Smartphones und Tablets in professionellen Prozessen geprüft, gereinigt und generalüberholt. Unter dem Leitspruch Quality Creates Value hat sich das Unternehmen als einer der größten Aufbereiter gebrauchter Hardware am deutschen Markt etabliert. Das nachhaltige Geschäft floriert: Jährlich werden am Standort in Schweinfurt bis zu 100.000 Geräte geprüft und weiterverarbeitet. Um die große Bandbreite der Aufgaben unter einem Dach zusammenzuführen und so den Prozess der professionellen IT-Aufbereitung weiter zu optimieren, wurden alle Abteilungen jetzt in einem Gebäude mit mehr als 3.000 m2 Arbeitsfläche vereint. Damit die 65 Mitarbeiter bestens ausgerüstet sind, wurde gemeinsam mit den Spezialisten von Krieg Workflex ein Arbeitsplatzsystem geschaffen, das neben ergonomischen Aspekten vor allem auch höchste Flexibilität und Wirtschaftlichkeit gewährleistet.

Die Akzeptanz von aufbereiteter Hardware ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Denn die Aufbereitung eines Computers benötigt deutlich weniger Ressourcen und es

werden weniger Abfallstoffe produziert, als bei der Herstellung eines neuen Systems. Das Angebot ist somit ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz. Leasingrückläufer oder Geräte aus Rollback-Projekten großer Unternehmen, die in regelmäßigen Abständen ihre gesamte IT auf den neuesten Stand bringen, erhalten einen zweiten Lebenszyklus. Auf diesen so genannten Refurbishment-Prozess, an dessen Ende ein Produkt steht, hat sich die bb-net media GmbH spezialisiert. Von Apple Produkten bis Notebooks, von PC-Systemen über TFT Displays bis Dockingstationen: Das einmalige Konzept des Premium-Aufbereiters und Spezialdistributors kommt bei Händlern genau wie bei gewerblichen Verbrauchern und Privatleuten gut an.

Professionelle und multifunktionale Lösung erwünscht

In der Fertigungsstätte in Schweinfurt werden monatlich mehr als 5.000 Geräte aufbereitet. Damit das gelingt, braucht es industriegleiche Prozesse, die denen eines Hardwareherstellers gleichen. Und eine optimale Raumnutzung – nur so können in kurzen Laufzeiten große Stückzahlen bewältigt werden. Die Fertigung umfasst simultane Bearbeitungsplätze – dazu gehören Installationsbänke, Umlauf-Paternostersysteme, Arbeitsplätze für die technische und optische Aufbereitung, halbautomatische Verpackungsstraßen, ein Sicherheitsbereich für die Projektbearbeitung und Datenlöschung sowie diverse Stellplätze. 100.000 Einheiten, darunter 65.000 Geräte mit Microsoft Lizenz, werden jährlich bei der bb-net media GmbH aufbereitet, hinzu kommen weitere Distributionsartikel, Neuwarekomponenten und Used IT.

Anfangs hatte der Betrieb seine Fertigung, das Lager und die Verwaltung auf mehrere Hallen am Standort verteilt. Die Ausstattung bestand aus günstigen Einzellösungen und gebrauchten Anlagen, was sich als wenig funktional herausstellte. Manche Arbeitsplätze waren in Eigenregie selbst entworfen und gebaut worden, eigneten sich nur für einen einzelnen Arbeitsschritt. „Unser Wunsch war es, mit dem Bau einer neuen großen Halle endlich auch eine Lösung zu installieren, die deutlich professioneller und multifunktional ist“, erklärt Geschäftsführer Michael Bleicher. Für die fortan 3.000 m2 zur Verfügung stehende Fertigungs- und Lagerfläche gab es ein übergeordnetes Ziel: ein durchdachtes und einheitliches Arbeitsplatzsystem, das den gesamten Fertigungsprozess optimal abbildet.

Der Zeit einen Schritt voraus sein und den Kunden entscheidende Vorteile bieten – das ist der Anspruch des Unternehmens. Um dem hochtechnologischen Prozess an den Arbeitsplätzen genau nach dieser Firmenphilosophie gerecht zu werden, hielt die bb-net media GmbH Ausschau nach einem System, das sich für alle Anwendungsbereiche eignete. Auf der Suche nach einem möglichen Anbieter wurde schnell Krieg Workflex identifiziert – über Gespräche mit befreundeten Firmen und Recherchen im Internet. Bleicher: „Die Webseite war ansprechend, auch der Katalog war interessant und die Beispiele sprachen uns direkt an.“ Dass sich die BB-net Media GmbH letztendlich für Krieg Workflex entschied, hing auch mit der Spezialisierung, der Farbenvielfalt und den flotten Kommunikationswegen zusammen. „Alles ging schnell, einfach und pragmatisch, so dass auch wir eine rasche Entscheidungen treffen und alle Detailsabsprachen vornehmen konnten.“

Vom Postwareneingang bis zur Endprüfung

Der Wertschöpfungsprozess bei BB-net Media beginnt nach dem Ankauf von Hardware mit dem klassischen Postwareneingang und einer individuellen Bewertung. Es folgen die optische und technische Erfassung: Ist die Hardware zu alt oder zu stark beschädigt, wird sie entsorgt. Für alte oder stark abgenutzte Systeme, bei denen eine Aufbereitung unrentabel ist, übernimmt der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb die fachgerechte Demontage. Für alle anderen IT-Produkte beginnt die professionelle Aufbereitung. Täglich werden mehr als 250 Geräte nach höchsten Qualitätsansprüchen überarbeitet – von der gründlichen Reinigung und optischen Aufbereitung über die technische Instandsetzung bis hin zur Aufrüstung mit neuen Komponenten. Nach der Generalüberholung erfolgt die vollständige Vorinstallation und Konfiguration. Dazwischen liegen zahlreiche Aufbereitungsstufen, der Umbau und die Aufrüstung der Geräte, verschiedenen Zwischen- und Endprüfungen. Der Qualitäts- und Verarbeitungsansatz im Betrieb ist einmalig – gerade auch in Hinblick auf die Datensicherheit: Die übernommenen Geräte werden vollständig anonymisiert. In einem extra Sicherheitsbereich werden Datenträger mehrfach überschrieben und eine Wiederherstellung unmöglich gemacht. Bei besonders sensiblen Datenbeständen bietet der zertifizierte Datenvernichtungsbetrieb die maschinelle Vernichtung an.

„Wir hatte sehr konkrete Vorstellung davon, was wir in Hinblick auf die Arbeitsplatzgestaltung wollten“, erinnert sich Bleicher. Über die Webseite von Krieg Workflex stellte sich das Unternehmen sämtliche Objekte selbst zusammen und begutachtete diese anhand von 3D-Zeichnungen. Sind die Listen vollständig? Stimmen die Montagelängen? Welches Zubehör braucht es? Das Team von Krieg prüfte die Bestellung und agierte als Berater. „Nach 48 Stunden hatten wir das Erstangebot auf dem Tisch, das war beeindruckend.“ Die Gestaltung der Arbeitsplätze sollte zur Corporate Identity des Unternehmens passen. „Diese Option hat nur Krieg angeboten. Uns war sehr daran gelegen, die Farbzusammenstellung genau nach unseren Ideen umzusetzen.“ Die gesamte Architektur ist in einem dunklen Anthrazit in Kombination mit einem Silberton und einem Lichtgrau gehalten. Ob Fertigungshalle, Hochregale oder Einbauten: Dieses einheitliche Design spiegelt sich im ganzen Gebäude. Das bisher vorhandene Mobiliar wurde daher komplett ausgemustert, damit es keine Unterschiede mehr bei den Formaten gibt und alles einheitlich ins Bild passt. Insgesamt wurden rund 100 m Arbeitsplatzsysteme eingerichtet, dazu passend auch Arbeitstische für die mobile Montage vor Ort und Wagen, um die Ware im Haus zu verteilen.

Noch während der Bauphase der neuen Halle erfolgte die Warenanlieferung. „Alles termingerecht und vollständig – das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit“, lobt Bleicher. Binnen fünf Tagen waren sowohl der Basisaufbau als auch die Anbauten erledigt. Die Tische wurden mit eigenen Haltersystemen kombiniert, die es so typischerweise nicht gibt, jetzt aber speziell aufgrund des Bedarfs zugefügt wurden. „Das bestehende System ist so flexibel und variantenreich, also mussten wir nichts bohren.“

Strukturierte Arbeitsplätze für die 5S-Methode

An den Reinigungsarbeitsplätzen haben die Mitarbeiter das aktuelle Gerät vor sich am Tisch, alle Hilfsmittel, Tücher und Stoffe stehen auf einer Konsole. Dadurch wird stets ein sauberer, ordentlicher und aufgeräumter Arbeitsplatz gewährleistet. Bleicher: „Wir agieren nach der 5S-Methode, eine systematische Vorgehensweise hat also höchste Relevanz. Die Arbeitsplätze sind jetzt so strukturiert und organisiert, dass sich jeder auf seine wertschöpfende Tätigkeit konzentrieren kann. Die Arbeitsumgebung ist bestens gestaltet, alles ist genau beschriftet und hat seinen Platz.“ Die Angestellten finden sich auch dann zurecht, wenn sie im Rahmen der rotierenden Aufgaben einen Arbeitsplatz wechseln – denn überall gibt es ein einheitliches System. Nach der Reinigung gehen die Produkte weiter zur Installation, Fertigung, Aussteuerung, Aufbereitung und softwareseitigen Installation. Die Tische sind an Rollbahnen angegliedert, die jeweils passenden Werkzeuge und Materialien stehen bereit. Am Ende des Prozesses wartet die Verpackungsmaschine – auch eine innovative Vermarktung und die zuverlässige Logistik sind wichtige Bestandteile im Prozess.

Aufgrund des modularen Systems von Krieg wurden die verschiedene Bauteile zusammengestellt und so für jeden Arbeitsplatz das Optimum erreicht. „Manches haben wir zweckentfremdet und dadurch genau für unsere Bedürnisse angepasst. Das ist ein absoluter Vorteil.“ So viel Standard wie möglich – so viel Sonderlösungen wie nötig. Nach diesem Leitsatz wurde das passende Konzept für die bb-net media GmbH gefunden und realisiert. „Weil Krieg eben Hersteller ist und nicht nur Lieferant, wurde voll und ganz auf unsere Bedürfnisse eingegangen – und das zu einem fairen Preis.“

Schnelle Umrüstungen jederzeit möglich

BB-net Media bietet ihren Angestellten vielfältige Betätigungsfelder und ein Arbeitsumfeld mit wechselnden Aufgaben. Damit das engagierte Team täglich mit großer Sorgfalt seiner Arbeit nachgeht und dabei Höchstleistungen bringen kann, wurde bei der Arbeitsplatzgestaltung auf direkten Mehrwert und entscheidenden Nutzen größter Wert gelegt. Ist eine Arbeitshöhe nicht ideal eingestellt? Sind die Lochwände zu niedrig oder zu hoch? Braucht der Mitarbeiter weitere Anpassungen? Im Einsatz zeigt sich, wo welcher Arbeitsplatz noch Veränderungen bedarf, diese sind binnen weniger Stunden und mit nur einigen Handgriffen dann machbar. Da sich die IT-Welt so schnell verändert, muss das Team im Aufbereitungsprozess oft auf wechselnde Gerätesysteme eingehen. Mit einigen Zubehörprodukten wird eine komplette Linie auf Neuprodukte umgerüstet. „Unsere Arbeitsplätze sind jetzt so flexibel, dass wir den Anforderungen von heute, morgen und auch übermorgen gerecht werden“, sagt Bleicher. Wenn ein Arbeitsplatz verändert werden muss, dann lässt sich der Umbau schnell und einfach durchführen.

„Unsere Leute gehen voller Elan an ihren Arbeitsplatz. Alles ist sortiert und vorhanden, was für den Arbeitsschritt benötigt wird. Zusätzlich sind die Arbeitsplätze auf die individuellen Bedürfnisse eingerichtet.“ Nicht nur unnötige Zwischenwege sind entfallen. „Wir konnten mit Hilfe von Krieg eine völlig neue Arbeitsumgebung schaffen.“ Wo vorher ein Regalsystem dafür sorgte, dass sich die Menschen immer wieder bücken mussten und schon auf der zweiten Höhe kein optimales Licht mehr vorhanden war, wird heute deutlich auf Ergonomie und identischen Lichteinfall geachtet. Die bedürfnisorientierte Arbeit an Konsolen und auf zwei oder sogar drei Ebenen steigert den Komfort und somit auch die Effizienz. „Unsere Ausbringungsmenge und auch die Zufriedenheit hat sich erhöht – um das Fünffache im Vergleich zum alten Standort. Wir haben also die genau richtige Entscheidung getroffen.“

Veröffentlichungen
Neugestaltung von rund 100 Metern an KRIEG WORKFLEX Arbeitsplätzen (06/03/2019)

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Ergonomische Arbeitsplatzsysteme für mehr Wirtschaftlichkeit
(22/03/2019)Download Artikel (PDF)
Den Anforderungen von heute, morgen und übermorgen gerecht werden (09/04/2019)

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Wie eine neue Gewerbeimmobilie zu mehr Produktivität führen soll (03/06/2019)

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08/03/2019