Die Concordia setzt auf Nachhaltigkeit

tecXL Praxisbeispiel Concordia

Schweinfurt, 01. Oktober 2019. Das hannoversche Versicherungsunternehmen Concordia setzt anstelle neuer IT-Geräte auf deren Aufbereitung und spart durch die Zusammenarbeit mit bb-net über 300.000 Euro.

Die Concordia, der 1864 gegründete Versicherungsverein, bietet mit ihren Tochtergesellschaften überall in Deutschland zeitgemäße und lebensnahe Versicherungslösungen für Privatkunden, Gewerbetreibende und die Landwirtschaft.

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Die Concordia setzt auf Nachhaltigkeit und spart dabei!

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Das Prinzip der Nachhaltigkeit stellen die Concordia Versicherungen nach besten Kräften in den Mittelpunkt ihres Handelns.  Dabei werden wirtschaftliche Anforderungen, Soziales und Umweltgesichtspunkte gleichermaßen beachtet.  Dies erfolgt bei der Concordia vor dem Hintergrund einer über 150-jährigen Tradition. Als Gegenseitigkeitsversicherer haben sie sowohl die Interessen der Kunden als auch der Mitarbeiter seit jeher in den Mittelpunkt deren Handelns gestellt. Auch im Umgang mit Notebooks hat die Versicherung unterstrichen, dass nachhaltiges ökonomisches Handeln nicht nur Marketingstrategie ist, sondern aktiv in allen Unternehmensbereichen gelebt wird. Man versucht neue Ansätze zu gehen und anstelle von fabrikneuen IT Geräten die bereits Vorhandenen auf neuen Stand der Technik zu bringen. Im Zuge einer umfangreichen Analyse der IT-Landschaft und deren Softwarevoraussetzungen wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Hierfür wurde der richtige Partner gesucht, der zunächst beratend für die Projektierung mit unterstützen kann.

Die Wahl fiel auf das in Schweinfurt ansässige Unternehmen bb-net. Seit fast 25 Jahren ist der Spezialist der Inbegriff für den professionellen Umgang mit Hardware im zweiten Lebenszyklus. Das inhabergeführte Unternehmen zählt heute zu den Marktführern der deutschen IT Aufbereiter und zu dem weltweit kleinen Kreis von 70 Microsoft Partnern, die den hohen Richtlinien entsprechen und die Auszeichnung Microsoft Authorized Refurbisher tragen.

Die Herausforderung war, den bestehenden Gerätepool aufzubereiten, um diesen dann an die Mitarbeiter gegen nicht aufbereitete Geräte zu tauschen. Die Vorgabe war hier, in einem Rhythmus von acht Tagen jeweils 350 Geräte ab Abholdatum der Versicherung wieder zur Verfügung zu stellen.

„Wir suchten einen Partner, der die nötige Kompetenz hat, gebrauchte Geräte optisch aufzubereiten, technisch aufzurüsten sowie intensive Hardwaretests durchzuführen. Die Notebooks müssen bereits nach wenigen Tagen wieder zur Verfügung stehen.“, so ein Vertreter der Concordia Versicherung.

Nach einer Prüfung, wie sich die Aufbereitung der Notebooks und Aufrüstung von SSD und Arbeitsspeicher gegenüber einer Neuanschaffung verhält, kam man zur Entscheidung, dass eine Wiederverwendung aus ökologischen Gesichtspunkten und ein Einsparpotential von 300.000 Euro der richtige Weg war.

Seit dem Einzug die neue bb-net Firmenzentrale Ende 2018, ist dessen Fertigung in der Lage, jährlich bis zu 120.000 Geräte zu prüfen und weiter zu verarbeiten. Am Ende der Fertigung entsteht daraus ein Technikprodukt wie neu unter der Marke tecXL. Der Vertrieb erfolgt durch über 500 Partner deutschlandweit. Zusätzlich werden vermehrt smarte IT-Dienstleistungen angeboten.

Nach zwei Wochen Vorbereitungsphase, sowohl bei bb-net als auch bei Concordia, fiel der Startschuss für die ersten 350 Geräte. Bereits nach 72 Stunden wurden dem Versicherungsexperten der Wareneingang auf Seriennummernbasis übermittelt. Zusätzlich waren die Geräte bereits fertig gereinigt und optisch aufgearbeitet. Weitere vier Tage dauerte es dann nur noch, bis die gewünschten Komponenten in den Geräten verbaut und ein vollständiger Check über den technischen Status durchgeführt war.

In einem Abschlussgespräch unterstrich die Concordia die hohe Professionalität mit den Worten: „Auch bei temporären Herausforderungen unterstützte uns bb-net bestens und übernahm die komplette Abwicklung für uns. Wir können uns nur für die Qualität und Geschwindigkeit der Dienstleistung bedanken. Ein ganz neuer Ansatz für unsere IT-Umgebung, der sich gerechnet hat – für die Umwelt und unseren Geldbeutel.“

Am Ende der Fertigung wurden die Maschinen wieder transportsicher verpackt und machten sich auf die Reise in die Hauptverwaltung. Dort angekommen wurden sie gegen noch zu überarbeitende Geräte beim Anwender getauscht, um die nächste Tranche in Richtung Schweinfurt zu liefern. Durch die Zusammenarbeit beider Unternehmen konnten viele CO2-Äquivalent und Kilowattstunden gegenüber einer Neuproduktion eingespart werden. Die dazugehörige grüne Urkunde über die Einsparung wird als kostenfreie Leistung am Ende des Jahres an den Auftraggeber übergeben.

01/10/2019